„Neue Perspektive für endoskopische Greifzangen“ – neue Technologie zur endoskopischen Fremdkörperentfernung: Magnetische Nasenband-gestützte Entfernung von Metallfremdkörpern
7. August 2020|
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Die Verschluckung von Fremdkörpern ist ein häufiges klinisches Phänomen und ein häufiger Grund für endoskopische Notfalleingriffe. Insbesondere bei Kindern kommt es sehr häufig zu versehentlicher Fremdkörperverschluckung, und manche Patienten (mit Selbstverletzungsneigung, geistiger Behinderung oder kombinierter psychischer Erkrankung) verschlucken sogar wiederholt und absichtlich Fremdkörper. Klinisch gesehen erfordern etwa 20 % der Fremdkörperverschluckungen einen endoskopischen Eingriff und 5 % eine chirurgische Behandlung. Form und Material der verschluckten Gegenstände, die Lage des Fremdkörpers, die Symptome des Patienten, der Zeitpunkt des Eingriffs und das Risiko von Komplikationen sind wichtige Faktoren, die den Erfolg der Operation beeinflussen und sorgfältig abgewogen werden müssen. Patienten, die absichtlich Fremdkörper verschlucken, wählen meist spitze und scharfkantige Metallgegenstände wie Nadeln, Batterien, Magnete usw. Diese Fremdkörper sind ätzend und können den Körper schädigen. Speiseröhre und Magen können bei der Entfernung leicht verletzt werden, was die Entfernung der Fremdkörper endoskopisch erheblich erschwert und das Risiko von Komplikationen auf bis zu 35 % erhöht. Um die Effektivität der Behandlung zu verbessern, wurden viele Geräte, wie z. B. Zangen, Schlingen, Biopsiezangen, Netzkörbchen, transparente Kappen usw., zur Unterstützung der mechanischen Entfernung von Fremdkörpern unter endoskopischer Greifzange erprobt. Einige dieser Instrumente erfordern jedoch spezielle Materialien für die Vorbereitung und weisen gewisse Einschränkungen in der Anwendung auf, weshalb sie für den klinischen Einsatz nicht allgemein empfohlen werden.

Daher ist die Entwicklung neuer Technologien zur Verbesserung der endoskopischen Entfernung von Metallfremdkörpern dringend erforderlich. Nasenbänder sind ein gängiges und kostengünstiges Hilfsmittel. Kürzlich wurden klinische Versuche zur Entfernung von Metallfremdkörpern mittels magnetischer Nasenbänder unter endoskopischer Kontrolle durchgeführt. Diese Technologie gilt als einfache und effektive Behandlungsmethode und bietet im Vergleich zu herkömmlichen mechanischen Entfernungsmethoden mehr Vorteile und weniger Nebenwirkungen.







